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Migration schafft Kultur: Kreuzberg aus sozialwissenschaftlichen Perspektiven
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von und mit: Lee Volin
Lee Volin:Lee wurde in Moskau geboren und verbrachte seine Kindheit teils dort, teils in München - so schenkte ihm das Leben schon früh eine Faszination für die Gegensätze zwischen Kulturen, Geschichtsperspektiven, politischen und gesellschaftlichen Systemen.
Bei seinen Führungen setzt Lee inhaltliche Schwerpunkte auf die Wechselwirkungen zwischen Geschichte, Gegenwart, Umgebung und Individuum.
Mit 17 Jahren zog Lee nach Berlin, studierte Eventmanagement und wurde Teil der vielfältigen Subkulturen der Stadt.
Nach etlichen Auslandsaufenthalten (unter anderem in Westafrika, Marseille, Polen und Barcelona) unternahm Lee einen kurzen Ausflug in die Welt des Online Marketings und des Digitalen Nomadentums - einem Berufsleben voller vielfältiger Eindrücke, das leider selten Gelegenheit zu tiefem Austausch bietet.
So wachte Lee eines Morgens in Gibraltar auf und bewarb sich spontan bei einem Reisedienstleister. Diese E-Mail führte Lee zu seiner Berufung: Es folgten Reisen durch Polen, Skandinavien und die Benelux-Länder und die Ausbildung zum Diplom-Studienreiseleiter an der Reiseleiter-Akademie Wien, für die Lee mittlerweile auch als Prüfer tätig ist.
Mittlerweile lebt Lee an der Bezirksgrenze zwischen Kreuzberg und Neukölln - rechts der hippe Grefekiez, links der Reuterkiez, der bei Boulevardjournalisten besonders beliebt für Horror-Schlagzeilen ist. Dort studiert er Sozialpsychologie, bereitet mit Mag. Sabine Tanner die Eröffnung der Reiseleiter-Akademie Deutschland vor.
Lee blickt stolz auf über 300 Stadtführungen in Berlin zurück - von denen er jede einzelne als ein besonderes Erlebnis beschreibt.
- ca. 3 Stunden | ca. 3 km zu Fuß
- Private Touren ab 299€ bis 10 Personen
(weitere Tickets: 11€ p.P.)
Details:
Interkulturelle Begegnungen prägen die Kultur Berlins (und Deutschlands) auf verschiedenste Weise: sowohl die Kolonialzeit und ihre Folgen, als auch die Stationierung von Soldaten nach dem Zweiten Weltkrieg und der Bedarf an Gastarbeitern. In Kreuzberg konzentrieren sich diese Einflüsse und prägen sichtbar das Straßenbild. Diese Führung begibt sich auf ihre Spuren.
Das internationale Milieu West-Berlins zog Aktivist:innen und Künstler:innen aus aller Welt an und war ein Nährboden der Neuen Schwarzen Bewegung und der deutschen Punk- und Graffiti-Szene. Sowohl in West- als auch in Ost-Berlin entstanden Communitys der Gastarbeiter:innen und Geflüchteten aus der Türkei und Ländern Asiens und Afrikas. Bis in die Gegenwart kämpfen sie um die Anerkennung ihrer Leistungen und Bedürfnisse. Die dreistündige Führung thematisiert quantitative Daten und zeigt qualitative Beispiele für die Bedeutung dieser Impulse für die Gegenwart.
Wir erleben diese Geschichte in ca. 3 Stunden auf rund 3 Kilometern. Die Tour findet bei allen gefahrlosen Wetterlagen statt.
Kaffeepausen können, je nach Stimmung und Abstimmung, eingelegt werden.
Die Tour ist rollstuhlfreundlich.
Das internationale Milieu West-Berlins zog Aktivist:innen und Künstler:innen aus aller Welt an und war ein Nährboden der Neuen Schwarzen Bewegung und der deutschen Punk- und Graffiti-Szene. Sowohl in West- als auch in Ost-Berlin entstanden Communitys der Gastarbeiter:innen und Geflüchteten aus der Türkei und Ländern Asiens und Afrikas. Bis in die Gegenwart kämpfen sie um die Anerkennung ihrer Leistungen und Bedürfnisse. Die dreistündige Führung thematisiert quantitative Daten und zeigt qualitative Beispiele für die Bedeutung dieser Impulse für die Gegenwart.
Wir erleben diese Geschichte in ca. 3 Stunden auf rund 3 Kilometern. Die Tour findet bei allen gefahrlosen Wetterlagen statt.
Kaffeepausen können, je nach Stimmung und Abstimmung, eingelegt werden.
Die Tour ist rollstuhlfreundlich.